Woche für Woche ziehen weltweit hunderttausende, teils bunt gekleidete, teils schalbewehrte, Fans in die Fußballarenen. Sie sehen tausenden Profispielern zu, die über den von anderen Profis gepflegten natürlichen oder künstlichen Rasen laufen und gekonnt an den Ball treten. Ein gewaltiges Schauspiel und ein noch gewaltigeres Geschäft, dass global nach neuen Stars für die Stadien der Welt sucht und überall Fußballschulen einrichtet. Juventus eröffnete kürzlich die erste ausländische Fußballakademie in Vietnam, nachdem Arsenal schon eine Partnerschaft mit vietnamesischen Unternehmen eingegangen war. Cruzeiro aus Brasilien ist in Thailand ebenso aktiv wie Chelsea. Laos kann da nicht mithalten. Das Land rangiert auf Platz 184 der FIFA-Rangliste, 66 Plätze hinter Thailand, 84 hinter Vietnam.
Doch Fußball ist mehr. Die Stiftung <a href=“https://www.footballismore.org/?s=Laos“ rel=“noopener“ target=“_blank“>Footballismore</a> (FIM) lieferte kürzlich den Beweis dafür. In vier Tagen 40 Übungsleiter anzulernen war das Ziel des <a href=“https://www.footballismore.org/fim-family-projekt-laos/“ rel=“noopener“ target=“_blank“>Projekts</a>. Mit im Team: Henrik Oesau von <a href=“https://www.werder.de/de/aktuell/news/werder-bewegt/201819/laos-football-is-more-27112018/“ rel=“noopener“ target=“_blank“>Werder Bewegt</a>, einer Initiative des SV Werder Bremen.

Fußball für alle

Und, neu für die laotischen Übungsleiter, 15 autistische Kinder vom Vientiane Autism Center. Vor allem für die älteren Kinder des VAC eine sehr willkommene und mit viel Bewegung verbundene Abwechslung. Eine tolle Sache also, nach der – wie so oft – der Vorsatz entsteht: das sollte man öfter machen. Genau in diese Richtung stellte auch Coach T.C., der das VAC auch bei dieser Aktion tatkräftig unterstützte, seine Frage. Die weitere Richtung ist klar, denn auch das ASEAN Autismus Netzwerk hat Sport und Spiel ganz ober auf der Agenda und arbeitet aktiv daran, dass der Sport für autistische Personen spätestens 2020 gemeinsam mit den Paralympics stattfindet. Bis dahin braucht auch AfA weitere tatkräftige Unterstützung.

Dieser Artikel erschien zeitgleich beim Lotusblüten e.V.