Der Übergang ist manchmal fließend. Da kommt eine Meldung auf den Schirm, die augenblicklich zum Kommentar reizt. Dann heißt es, erst einmal einen Kaffee kochen, noch einmal in Ruhe lesen und dann entscheiden, was die bessere Lösung ist. Oft ist es besser, die Meldung für sich selbst sprechen zu lassen. Dann ist es am Leser, sich eine Meinung zu bilden. Doch wäre der ein schlechter Schreiber, der nicht manchmal der Versuchung nachgibt, seine Meinung zum Geschehen mit an den Mann/die Frau zu bringen. Das geht über subtile Formulierungen bis zu unverhülltem sprachlichen Spott, schlimmstenfalls Häme. Oder man kann sich offen zu seiner Meinung bekennen und dies auch in kommentierender Weise kund und zu wissen tun. Letztlich bleibt die Frage: was bevorzugt der Leser/die Leserin? Nicht einfach zu ermitteln, doch vielleicht erreicht mich doch hin und wieder mal eine Rückmeldung. Denn die schlichten Leserzahlen, wie sie Google Analytics liefert, sagen ja nicht, ob das Thema interessant genug war, einen Augenblick der medial so strapazierten Aufmerksamkeit zu erhaschen oder seine Aufbereitung.

Kurz und knapp: ich freue mich auf Rückmeldungen aller Art.